ponte courage

Jugendkunst-Projekt 2008 /09

 Bochumer Jugendkunst thematisiert Gewalt und Zerstörung

ausstellung.jpgKinder und Jugendliche mehrerer Bochumer Schulen und Jugendeinrichtungen haben sich in acht unterschiedlichen Workshops mit Motiven von Zerstörung und Gewalt auseinandergesetzt. Dabei ging es darum Gewalt in künstlerischer Form zur Sprache zubringen.
Herausgekommen sind Objekte und Bilder, Video-Installationen und Hörspiele sowie ein chorisches Theater, in denen die eigene Sicht auf Gewalt in Alltag und Medien dargestellt wird. In großformatiger Malerei und Schwarz-Weiß Drucken zeigen Zehntklässler der Hans-Böckler-Schule ihr Bild von Gewalt und Zerstörung durch Krieg.
Mit selbstgestalteten Comics verarbeiten Fünft- und Sechstklässler der Heinrich-Böll-Schule, wie ihnen Konflikte und Aggressionen im Alltag begegnen.
Mit einem ganz anderen künstlerischen Ansatz haben Kinder der KITT-Hustadt und des Jugendfreizeithauses Riemke gezeigt, wie man Kunst macht und dabei die Aggressionen raus lassen kann: Wie Niki de Saint Phalle in ihrem bekannten Paintball Projekt haben die Kinder farbgefüllte Luftballons gegen papierbespannte Wände klatschen lassen und gezeigt, wie Aggression zu farbenfrohen Resultaten führt.

 

 

 

 Auf den Seiten 2 bis 8 (siehe unten) sind Ausschnitte und Werke aus der Projektarbeit zu sehen und zu hören